WordPress SEO Guide 2018

SEO für Wordpress Webseiten

WordPress SEO Guide 2018

WordPress SEO Guide 2018

Die Internetagentur pixalla® hat viel Erfahrung mit dem Erstellen von WordPress Webseiten. Da unsere WordPress Seiten nicht nur gut aussehen sollen, sondern auch von Lesern gefunden werden sollen, legen wir großen Wert auf Suchmaschinenoptimierung. Wir haben bereits in einem anderen Beitrag die wichtigsten Änderungen 2018 für SEO im Allgemeinen veröffentlicht. Deswegen teilen wir nun unser Know-how über Suchmaschinenoptimierung für WordPress im Speziellen in unserem WordPress SEO Guide. Vor allem werden wir auf die folgenden vier wichtigen Punkte rund um das Thema WordPress SEO eingehen.

  1. Page Speed und Webhosting
  2. SEO Tools
  3. WordPress SEO Einstellungen
  4. WordPress SEO Plugins und Tools

 

1. Page Speed und Webhosting

WordPress ist ein sehr beliebtes Content Management System (CMS). Es ist leicht bedienbar und Webseiten Inhalte lassen sich einfach erstellen und bearbeiten. Leider schneidet WordPress ohne Page Speed Optimierung im Vergleich zu mit HTML erstellten Internetseiten nicht besonders gut in Sachen Ladegeschwindigkeit ab. Internetnutzer sind heutzutage sehr ungeduldig. Außerdem gibt es heute eine Vielzahl an Websites zu allen erdenklichen Themen. Der ungeduldige User kann also jederzeit zu den Suchergebnissen zurückkehren, wenn die von ihm ausgewählte Seite zu lange zum Laden braucht. Die Häufigkeit dieses „Absprungverhaltens“ der Internetseiten-Besucher nennt man auch Bounce Rate. Sowohl eine hohe Absprungrate (Bounce Rate), als auch ein niedriger Page Speed wird von Google mit niedrigeren Rängen auf den Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) bestraft. Man sollte also für sein WordPress SEO sowohl seinem Page Speed, als auch seinem Webhosting Beachtung schenken.

 

Page Speed erhöhen

Doch wie können Sie eine schnellere Ladezeit erreichen um Ihr WordPress SEO zu verbessern? Erstens sollten Sie darauf achten Bilder zu verkleinern, bevor Sie sie auf den Server hochladen und Videos lieber nur in Ihre Seite einzubetten, anstatt sie hochzuladen. Zweitens können Sie darauf achten einen möglichst „schlanken“ HTML Code zu verwenden. Redundanter Code verbessert weder die User Experience, noch hilft er dem Webseiten Ersteller seine Message zu überbringen. Redundanten Code zu löschen erfordert aber einige HTML Kenntnisse und kann sehr zeitaufwendig werden. Drittens sollten Sie ein schnelles WordPress Theme verwenden, idealerweise von Anfang an. Der nachträgliche Wechsel zu einem anderen WordPress Theme kann einem unter Umständen zwar einen Geschwindigkeitsboost verschaffen, eventuell sind aber einige Inhalte mit dem neuen Theme nicht darstellbar, was wiederum aufwendige Theme-Anpassungen im CSS nötig machen könnte.

Mit Google Page Speed Insights können Sie die Geschwindigkeit Ihrer Internetseite überprüfen um zu erfahren, was Sie verbessern können und wie sie dies bewerkstelligen können.

 

Webhosting optimieren

Auch die Wahl des Servers auf dem die Website gehostet ist hat einen Einfluss auf das WordPress SEO. Hat der Server eine gute Rechenleistung und ist er nicht zu weit vom Webseitenbesucher entfernt, ist die Wahrscheinlichkeit für eine kurze Ladezeit gut. Wie bereits erwähnt, verbessert eine kurze Ladezeit das Suchmaschinenranking.

Außerdem sollte man seiner Webseite, genau wie sich selbst, buchstäblich eine „gute Nachbarschaft“ gönnen. Wer shared hosting in Anspruch nimmt, sollte überprüfen wer seine „Nachbarn“ sind, also welche Webseiten noch auf seinem Server gehostet sind. Dies kann man z.B. mit diesem Dienst bewerkstelligen. Das Tool erhält seine Informationen über die IP. Eine bad neighborhood, z.B. unseriöse oder gar schlüpfrige Internetseiten, kann auch das eigene Ranking bei Google negativ beeinflussen.

 

2. SEO Tools

Um Ihr WordPress SEO zu verbessern, bietet es sich für SEO Profis schon bald an SEO Tools einzusetzen. Zwar sind viele der besonders Leistungsfähigen SEO Tools kostenpflichtig, allerdings rentieren sie sich richtig eingesetzt schon sehr bald. Zumindest wenn man seine WordPress Seite monetarisiert hat. Für WordPress Hobby-Blogger eignen sich kostenpflichtige SEO Tools also vermutlich eher weniger.

 

3. WordPress SEO Einstellungen

Im Leben genau wie beim WordPress SEO sind es oft die kleinen Dinge, die den Durchbruch bringen. So sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie im Backend die Auffindbarkeit der Seite ermöglichen. Unter „Lesen“ finden Sie die Einstellung „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren.“ Nehmen Sie das entsprechende Häkchen heraus, damit der Google Algorithmus Ihre Webseite crawlen und damit auffindbar machen kann.

Nun fragen Sie sich vielleicht, warum es die Funktion Suchmaschinen zu blockieren überhaupt gibt. Dafür gibt es mehrere Gründe. Z.B. könnten Sie diese Funktion bei Ihrer Impressums-Seite aktivieren, wenn Sie die Auffindbarkeit Ihres vollen Namens und Ihrer Adresse im Netz eher niedrig halten möchten. Weiterhin kann man auf diese Weise verhindern, dass Seiten die einander sehr ähneln von Google als Double Content eingestuft werden. Double Content verschlechtert das Ranking in Google. Ein Beispiel für solch ähnliche Unterseiten sind z.B. Seiten eines Online Shops, welche den gleichen Artikel in unterschiedlichen Farben zum Verkauf anbieten.

 

4. WordPress SEO Plugins und Tools

Ein beliebtes WordPress SEO Plugin ist natürlich Yoast. Yoast ist einfach mit einem Klick in WordPress zu installieren. Es gibt eine kostenlose Version, die an sich für den Anfang einer Online Karriere ausreichend ist. Hier die Funktionen im Überblick:

  • Textoptimierung auf ein Keyword
  • Optimierung der Textlänge
  • Suchmaschinenoptimierung von Bildern
  • Verlinkungsoptimierung
  • Titel- und Textvorschauoptimierung
  • Tips zur Verbesserung der Lesbarkeit

 

Die Tips zur Verbesserung der Lesbarkeit haben nur einen indirekten Einfluss auf das WordPress SEO. Vordergründig sollen sie durch bessere Lesbarkeit der Texte die User Experience erhöhen. Leider funktioniert die Lesbarkeitsverbesserungsfunktion von Yoast zumindest in der deutschen Version nicht optimal. Außerdem sollte man sich auch aus anderen Gründen nicht sklavisch an die Lesbarkeitsverbesserungs-Funktion von Yoast halten. Yoast empfiehlt z.B. kurze, nicht verschachtelte Sätze zu schreiben. Wenn man allerdings eine sprachlich anspruchsvolle Zielgruppe hat, sollte man sich eher an dessen Bedürfnissen orientieren anstatt an den Bedürfnissen von Yoast.

 

WordPress SEO Plugins oder externe All-in-One SEO Tools?

Wenn man nun allerdings sein WordPress SEO nicht nur Onpage, sondern auch Offpage durchführen will, wird man um ein All-in-One SEO Tool nicht herumkommen. Diese Tool sind zumeist kostenpflichtig, lohnen sich allerdings, wenn man professionelle Suchmaschinenoptimierung machen möchte. In vielen dieser Tools kann man sein WordPress SEO verbessern, indem man seine Backlinks einsehen und verwalten kann. Weiterhin kann man sehen, für welche Keywords man wie gut im Vergleich zu Konkurrenzseiten rankt. Dies nennt man WDF/IDF Analyse. Weiterhin bieten viele dieser SEO Komplettlösung-Tools auch professionelle Keyword Recherchen. Kostenlose Keyword Recherche Tools sind leider in letzter Zeit sehr ungenau bei der Angabe der Suchhäufigkeit geworden. Außerdem geben viele kostenlose Tools keine Auskunft darüber, wie umkämpft ein Keyword ist, also wie viele Konkurrenten noch auf dieses Keyword optimieren.

Quelle: WordPress Blog (englisch)

 

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