Erfolg durch SEO, in 10 Schritten einfach erklärt

Erfolg durch SEO, in 10 Schritten einfach erklärt

Der Aufbau eines Online-Shop oder einer Webseite fängt an als Idee.

 

Eine Idee entsteht aus Begeisterung und beinhaltet oft vage Vorstellungen zum Endprodukt. Ebenso oft kommt es dann vor, dass für die Idee wesentliche Bestandteile nicht bedacht werden. Im E-Commerce-Sektor und dessen Dschungel an Online-Shops heißt dieser Bestandteil oft Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO. Von uns erhalten Sie Tipps, wie Sie auch Google und Co. von Ihrer Idee begeistern.

1. SEO-Basics

Für den richtigen Durchblick sorgen optimale Seitentitel, die Meta-Beschreibung und die Überschriften. In allen dreien sollten Keywords zu finden sein. Best Case ist hier ganz klar, wenn sich die verwendeten Keywords mit dem (bzw. Teilen des) Domainnamens decken. Damit Google die wohlüberlegte Headline auf der Start- oder Unterseite aber auch wirklich zu schätzen weiß, ist es wichtig, dass die Überschriftenstruktur penibel genau genommen wird. So banal es also klingt, nach einer H1, der Hauptüberschrift, hat keine H3 etwas zu suchen. Genutzt werden H1, H2 und H3 in hierarchischer Reihenfolge. H4-H6 empfehlen sich kurzum nicht und können getrost ignoriert werden. Die Meta-Beschreibung ist die Königsdisziplin der Texterkunst. Hier müssen Sie nicht die Suchmaschine, sondern Ihren potenziellen Kunden überzeugen und das in nur 155 möglichen Zeichen.

2. Umgang mit ausverkauften Artikeln

Ihre Produktverfügbarkeiten schwanken? Das ist kein Drama, jedoch sollte bei Wiederverfügbarkeit vermieden werden, eine neue URL zu generieren. Hier können keine Vorzüge der alten URL (Autorität) übernommen werden, daher ist es immer zu empfehlen bei der alten URL zu bleiben. Das ist ebenso wichtig, wie den auf der URL befindlichen Inhalt stetig und hochwertig zu aktualisieren. Ist das Produkt dauerhaft ausverkauft, kommt der Statuscode 404 zum Einsatz, der erkennen lässt, dass das gewünschte Produkt nicht mehr zum Shop-Repertoire gehört.

Besser noch: Nutzen Sie eine 301-Weiterleitung auf ein ähnliches Produkt und halten den Kunden auf Ihrer Seite.

3. Keine Macht dem Duplicate Content

Die Hersteller meinen es gut mit uns und liefern mit der Ware oftmals gleich Beschreibungstexte, die gern mal Jenseits von Gut und Böse anzusiedeln sind. Doch selbst wenn so ein Herstellertext ausreichende Qualität ausweist, so ist tunlichst davon abzuraten, diesen einfach in den Online-Shop zu kopieren. Der Grund liegt klar auf der Hand: Es wird Shops geben, die dies ebenfalls tun. Duplicate Content und somit ein schlechteres Suchmaschinenranking ist die Folge. Produkttexte mit einer persönlichen Note, quasi mit dem „gewissen Etwas“, mag nicht nur Google viel lieber, sondern auch der konsumwillige Nutzer. Das entsprechende Keyword schnappen und kreativ werden, es lohnt sich!

Tipp: User Generated Content – Lassen Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen bewerten, so profitieren Sie auf vielfache Weise.

4. Sprechende URL’s

Nein. Sprechende URL’s haben nichts mit Alexa und Co. zu tun. Welche Auswirkungen sprachgesteuerte Suchen auf die SEO-Optimierung haben, kann gerne in unseren SEO Do’s and Dont’s für 2018 nachgelesen werden. Sprechende URL’s lösen den Zahlensalat ab, der sich häufig in den URL’s der Unterseiten eines Online-Shops finden lässt und ersetzen diesen durch klar verständliche Bezeichnungen, was auf der Seite zu sehen ist. Daher ist es von großer Wichtigkeit, schon bei der Auswahl eines Shopsystems darauf zu achten, dass dieses individuelle URL’s zulässt.

Unsere Empfehlung: Shopware und seine vielfältigen Plug in’s und Gestaltungsmöglichkeiten.

5. Rich Snippets als Appetizer

Ein Snippet (engl. für Schnipsel) ist eine Vorschau in den Suchergebnissen, die den Inhalt der jeweiligen Webseite zeigt. Diese wird abhängig vom Suchbegriff generiert. Während ein Snippet oft nur aus Titel, Beschreibung und URL besteht, ist der große Bruder dieses nützlichen Schnipsels -der Rich Snippet- schon um einiges mitteilungsfreudiger. Mit zusätzlichen Informationen wie z. B. Produktrezensionen oder Preis lassen sich potenzielle Käufer schon in der Suchmaschine vom Produkt und vom Shop überzeugen. Dies ist für die Suchmaschinenoptimierung ein nicht zu verachtender Vorteil. Wieso? Weil der Rich Snippet nachweislich die Klickrate verbessert. Das ist nicht nur meist gut für den Umsatz, sondern auch für Google, als offensichtliches Zeichen für Relevanz.

6. Ladezeiten als Ranking-Killer

Nichts ist schlimmer als eine zu langsame Webseite. Da sind wir uns alle einig. Dies gilt in der mobilen Nutzung, aber auch an den heimischen Desktop-PC’s. Die Ladezeiten von Online-Shops können aufgrund der Fülle vorhandener Bilder schon mal zum Problem werden. Bleibt dieses Problem unbeachtet, löst es eine Kettenreaktion aus. Lange Ladezeiten vergraulen oft Nutzer. Eine hohe Absprungrate wiederum wird von Google erbarmungslos abgestraft.

Tipp: Es gibt jede Menge Möglichkeiten, die Ladezeiten trotz großer Datenbank zu verbessern. Wir beraten Sie gern!

7. Optimales Bildmaterial

Große hochauflösende Produktbilder können für lange Ladezeiten sorgen. Deswegen empfiehlt es sich schon vorher zu überlegen, ob es wirklich notwendig ist, ein Bild in voller Auflösung hochzuladen. Wer dies versäumt hat, kann unter Umständen noch mittels diverser Plugin’s eine Optimierung erreichen. Pflichtprogramm in jedem Fall: Individuelle und produktbezogene Alt-Attribute.

8. Backlinks als Qualitätsbeweis

Backlinks sind längst nicht mehr die Geheimwaffe um SEO-technisch durch die Decke zu gehen. Doch noch immer sind sie ein wichtiger Rankingfaktor. Wichtig ist auch die Qualität der Links, denn wer mit Backlinks das Vertrauen von Google und Co. gewinnen will, sollte wissen, dass der Google-Algorithmus sehr wohl zwischen Spam und wirklich hilfreichen Links unterscheiden kann. Das eine wird mit mehr Domain-Autorität belohnt, dass andere wird abgestraft.

Merke: Augen auf beim Linkkauf!

9. Interne Verlinkung

Interne Verlinkung dient hauptsächlich der Nutzerfreundlichkeit. Als kleiner Wink für den interessierten Leser gibt es einen Tipp, wo dieser evtl. noch mehr für ihn wertvolle Informationen bekommen kann. Doch was hat das Ganze mit SEO zu tun? Zum einen versucht der Google-Algorithmus die Nutzerfreundlichkeit in seine Bewertung einfließen zu lassen. Außerdem bekommen Unterseiten seltener externe Backlinks zu geschustert, weshalb sie vom Linkjuice der internen Verlinkung nur profitieren können.

10. Kenne deine Mitbewerber

Alle Versuche der Suchmaschinenoptimierung nützen nichts, wenn die Erfolge nicht messbar sind. Niemand tappt gern im Dunkeln und das sollten Sie auch nicht. Nur durch lückenlose Analyse lässt sich feststellen, ob unter dem Strich an der falschen Stelle Geld und Zeit investiert wird. Zahlreiche Tools, wie z. B. die Google Search Console, bieten jede Menge Möglichkeiten, Auswertungen zu erhalten. Als positives Zubrot lässt sich auf diese Weise auch die Aktivität der Konkurrenz analysieren. Das Wissen um die Stärken der Mitbewerber kann in vielerlei Hinsicht für die eigenen Zwecke genutzt werden.

Fazit: Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) ist kein Nebenprodukt. Gute SEO-Optimierung ist Ihr Garant für Erfolg!